GESUNDHEIT

Schlafattacken und Narkolepsie, wann man sich Sorgen machen sollte

Narkolepsie ist eine Schlafstörung, die durch übermäßige Tagesmüdigkeit gekennzeichnet ist, wobei es mehrmals am Tag zu plötzlichen Schlafattacken kommt. Die Ursachen liegen sicherlich in einer Störung der Gehirnbereiche, die den Schlaf-Wach-Rhythmus regulieren.

Es handelt sich um ein weitgehend behinderndes Problem, da viele alltägliche Aktivitäten nicht mehr möglich sind (Autofahren zum Beispiel ist nicht mehr möglich, wenn man zu plötzlichen, unmotivierten Schlafattacken neigt).

Die neuesten verfügbaren Daten zeigen, dass etwa 1 Person pro 2000 (0,05 % der Bevölkerung) von Narkolepsie betroffen ist, wobei die Verteilung bei beiden Geschlechtern praktisch identisch ist. Es ist daher sehr wichtig, vor allem die Ursachen, aber auch die spezifischen Symptome und die möglichen Behandlungen zu kennen.

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Schlafattacken und Narkolepsie, wann man sich Sorgen machen sollte
Narkolepsie ist eine Schlafstörung, die durch übermäßige Tagesmüdigkeit gekennzeichnet ist, wobei es mehrmals am Tag zu plötzlichen Schlafattacken kommt. Die Ursachen liegen sicherlich in einer Störung der Gehirnbereiche, die den Schlaf-Wach-Rhythmus regulieren. Es handelt sich um ein weitgehend behinderndes Problem, da viele alltägliche Aktivitäten nicht mehr möglich sind (Autofahren zum Beispiel ist bei plötzlichen, unmotivierten Schlafattacken nicht mehr möglich).
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Wie viele Menschen leiden an Narkolepsie?
Die neuesten verfügbaren Daten zeigen, dass etwa 1 von 2000 Menschen (0,05 % der Bevölkerung) von Narkolepsie betroffen ist, wobei die Verteilung bei beiden Geschlechtern praktisch identisch ist. Daher ist es sehr wichtig, vor allem die Ursachen, aber auch die spezifischen Symptome und möglichen Behandlungen zu kennen.
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Wenn die Narkolepsie zuschlägt
Der Schlaf umfasst zwei Schlafphasen: Den NREM-Schlaf (Non-Rapid-Eye-Movement-Schlaf), der in „leichten" und „tiefen" Schlaf unterteilt wird, und den REM-Schlaf (Rapid-Eye-Movement-Schlaf), der durch das Vorhandensein von „schnellen Augenbewegungen" und das Fehlen des Muskeltonus der Antigravitationsmuskeln gekennzeichnet ist (dies ist die Phase, in der man träumt). Bei Personen mit Narkolepsie ist die regelmäßige Abfolge zwischen NREM- und REM-Schlaf gestört, wobei der REM-Schlaf entweder einige Minuten nach dem Einschlafen oder während des Wachseins einsetzt.
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Die wichtigsten Symptome der Narkolepsie
Die Symptome wurden 1957 von Yoss und Daly definiert. Die Kriterien, auf denen die Diagnose beruhen muss, sind: das Auftreten von Schlafattacken am Tag, Kataplexie, die so genannte „Schlaflähmung" sowie hypnagogische und hypnopompische Halluzinationen.
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Schlafattacken sind die charakteristischsten Symptome
Es handelt sich um Episoden übermäßiger Schläfrigkeit mit ausgeprägter Einschlafneigung, die in der Regel von kurzer Dauer sind (10-20 Minuten) und im Laufe des Tages wiederkehren (5-10 Episoden pro Tag). Besonders gefährlich ist, dass sie zu den unterschiedlichsten Zeiten auftreten können, unabhängig von der ausgeübten Tätigkeit, z. B. beim Autofahren, Warten auf öffentliche Verkehrsmittel oder beim Kochen. Aus diesem Grund ist das Symptom eine enorme Beeinträchtigung im Alltag.
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Was Narkolepsie verursacht
Trotz zahlreicher Studien zu diesem Thema ist die Ursache der Narkolepsie noch immer unbekannt. Es wurden zahlreiche Hypothesen aufgestellt, wie z. B. eine Autoimmunreaktion, Korrelationen mit Multipler Sklerose, und auch die Wirkung bestimmter Moleküle im Gehirn, wie Hypokreatin, wird untersucht. Der wahre Grund für die Pathologie ist jedoch noch nicht bekannt.
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EIne behinderende Krankheit?
Es kommt auf den Einzelfall an, da die Schwere und Stärke der Schlafattacken am Tag von Person zu Person unterschiedlich ist und daher individuell beurteilt werden muss. Da es sich um eine chronische Krankheit handelt, die sich im Laufe der Jahre entwickelt und dann ein Leben lang andauert, ist sie natürlich schwächend und erhöht vor allem das Risiko von Unfällen zu Hause, in der Schule, im Straßenverkehr oder am Arbeitsplatz. In schweren Fällen kann diese Krankheit sogar zur Anerkennung einer zivilen Invalidität führen.
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Die Diagnose der Narkolepsie
Die einzige Möglichkeit, eine genaue Diagnose zu erhalten, besteht darin, ein Schlafzentrum aufzusuchen. Voraussetzung für die Diagnose ist, dass die Hypersomnie tagsüber fast jeden Tag seit mindestens drei Monaten auftritt und nicht durch andere Ursachen wie die Einnahme von Beruhigungsmitteln, chronischen Schlafentzug, ein depressives Syndrom oder andere Schlafkrankheiten, die für eine schlechte Nachtruhe verantwortlich sind, begründet ist. Bei Narkolepsie in höherem Alter wird eher nach früheren und bereits bestehenden Ursachen bei den Betroffenen gesucht.
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Der MLST-Test
Alle Vorüberlegungen müssen jedoch durch den so genannten MLST-Test (Multipler Schlaflatenztest) bestätigt werden. Er findet tagsüber statt, und der Patient wird aufgefordert, mehrmals zu versuchen, einzuschlafen. Wird beim MSLT eine durchschnittliche Einschlaf-Latenzzeit von weniger als 8 Minuten und das Auftreten von REM-Schlaf in mindestens zwei der Sitzungen festgestellt, gilt dies als Hinweis auf das Vorliegen der Pathologie.
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Wie wird Narkolepsie behandelt?
Bis heute gibt es keine wirklich vollständige Heilung der Narkolepsie, aber es gibt Techniken, Strategien und Medikamente, mit denen sich die Symptome unter Kontrolle halten und die Lebensqualität verbessern lassen. Jede Therapie, ob verhaltenstherapeutisch oder pharmakologisch, muss jedoch von einem spezialisierten Arzt durchgeführt werden.
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27/02/2024
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